Eine Teezeremonie auf den Japan-Rundreisen erleben

Dec - 11 2016 | By

maple-1013346_640Japan-Reisen individuell zu gestalten fällt im Land der aufgehenden Sonne nicht gerade schwer: Tradition und Moderne vereinen sich, ohne einander zu zerstören, was Reisenden einen tief gehenden Einblick in die japanische Kultur ermöglicht. Während in einigen Städten wie beispielsweise Tokio moderne Bauwerke das Stadtbild zunehmend verändern, halten die Japaner noch immer an ihren altehrwürdigen Traditionen fest. Teezeremonien sind dabei schon seit mehreren Jahrhunderten ein essentieller Teil der Kultur des kleinen Landes, obgleich einst die Chinesen die eigentlichen Entdecker des Tees waren. Mit der Zeit lernten jedoch auch die Japaner die verschiedenen Wirkweisen der Teesorten kennen und entwickelten unabhängig von chinesischen Bräuchen Zeremonien, in deren Mittelpunkt der Tee stehen sollte. 

Auf Japan Rundreisen können Touristen auch heute noch die Wichtigkeit des Tees erkunden und die unterschiedlichsten Sorten auf ihrer Reise durch das Land probieren. Der eigentlich Ablauf einer Teezeremonie kann dahingegen nur äußerst selten beobachtet werden: Wer jedoch seine Japan Reisen individuell gestalten möchte, kann auf die Angebote einiger Veranstalter zurückgreifen, welche den Urlaubern einen Einblick in die japanische Teezeremonie ermöglichen möchten. Wer auf Japan Rundreisen also die Möglichkeit haben sollte, einer echten Teezeremonie beizuwohnen, sollte diese auch in jedem Fall nutzen. 

Im Allgemeinen beginnt die Tradition der Teezeremonie bereits mit der Einladung des Gastgebers, auf welche ein kurzer Vorab- Besuch der Geladenen folgt. Als Teeweg bezeichnen Einheimische dabei in etwa die Art und Weise, Tee und leichte Speisen zu servieren, um damit die Gäste zu einer Art Meditation zu bringen: Sie sollen sich auf diese Weise aber ihrem inneren Selbst bewusst werden. 

Zu Beginn der Teezeremonie versammeln sich die Gäste im Garten und genießen währenddessen in einem Gartenpavillon einen leichten Tee: Es folgt anschließend die Waschung von Mund und Händen, welche sehr wichtig für den weiteren Ablauf der Zeremonie ist. Bevor die Gäste schließlich in das für die Zeremonie vorgesehene Teehaus eintreten, gehen sie über eine Art Gartenweg, auf welchem sie sich möglichst vom Alltag befreien sollen. Der Eingang zum Teehaus selbst ist nur circa einen Meter hoch, sodass die Gäste gebückt eintreten müssen: Dadurch zeigen sie ihren Respekt vor der Zeremonie und vor dem Teehaus des Gastgebers, welcher sich die größte Mühe bei dem Ablauf der folgenden Rituale gibt. Diese können bei jeder Zeremonie anders sein, da jeder Meister diese selbstständig gestalten kann. In jedem Fall ist die Teezeremonie eine einzigartig.

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